Die “Angst” vor der Digitalisierung

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Eine der größten Hürden der Digitalisierung im Unternehmen ist die Angst der Mitarbeitenden vor genau dieser.
(
Digitalisierung ist ein weites Feld – bei mir geht es hier konkret um digitale Arbeitsprozesse und digitale Kommunikation)

Wie kann das sein?

Grundsätzlich begegnen wir allem Neuen mit einer gewissen Skepsis. Wir sind voreingenommen – klar, wir wissen ja nicht, was uns erwartet, ob es uns wirklich hilft oder ob es sich als kurzlebiger Trend entpuppt. Und ja: Schnell auf jeden Hype aufzuspringen, halte ich in vielen Bereichen nicht für ratsam. ABER das Internet und die daraus resultierende Digitalisierung halten sich hartnäckig. Mehr noch – sie entwickeln sich, und das in rasantem Tempo.

Der Bereich Digitalisierung ist inzwischen so weit gereift, dass es wirklich gute und sehr gute Lösungen gibt, die dir deine Arbeit im Büro und Backoffice erheblich erleichtern können. Ja, du hast richtig gelesen: erleichtern – nicht wegnehmen. Die Digitalisierung ist kein intelligenter Roboter aus einem Science-Fiction-Film. Die gibt es zwar auch, etwa in der Großindustrie. Aber von deinem Büro ist das noch sehr weit entfernt.

Digitalisierung bedeutet zunächst einmal: deine Arbeitsprozesse zu überdenken – das ist der erste und wichtigste Schritt überhaupt. Danach unterstützen dich digitale Programme dabei, effizienter zu arbeiten. Du bleibst die Hauptverantwortliche für deinen Bereich, hast aber viel mehr Unterstützung im Rücken und musst nicht mehr alles eigenhändig erledigen.
Wie toll ist das denn?!

Noch nicht überzeugt? Die Angst noch nicht ganz weg?

Das muss auch nicht von heute auf morgen passieren. Der Weg zur Digitalisierung deines Büros bleibt eine echte Herausforderung – er lässt sich nicht mit einem Fingerschnippen bewältigen. Aber Angst ist hier kein guter Begleiter. Rück stattdessen die möglichen Erleichterungen und Freiheiten in den Vordergrund.
Stell dir die Digitalisierung wie eine neue Arbeitskolleg:in vor.
Frag dich: Was könnte mir die Digitalisierung bringen? Gönn dir ruhig ein richtig ambitioniertes Ziel – geht nicht, gibt's nicht. Für alle deine Ideen brauchst du vor allem eines: deine Erfahrung und dein Wissen aus deinem Bereich. Und dann gehst du Schritt für Schritt auf dein Ziel zu.

Noch eine Hürde? Deine Komfortzone.

Der Mensch ist bequem. Bloß nicht zu viel nachdenken, bitte nichts ändern – so wie es ist, ist es gut. Den Satz „Das haben wir schon immer so gemacht" kennst du bestimmt.
Die Zone heißt Komfortzone, weil wir uns darin wohlfühlen. Aber bedeutet das, dass sie sich niemals verändern darf? Überleg mal: Es gibt durchaus Neues, mit dem du dich genauso wohlfühlen kannst. Mit einem Blick über den Tellerrand baust du dir einfach eine neue Komfortzone auf. Wirklich – das geht. Und du wirst dich gut dabei fühlen.

Fazit:

Wirf die Angst über Bord.
Löse dich aus deiner Komfortzone.
Setz dir ein konkretes Ziel: Was willst du verändern?
Bring deinen aktuellen Arbeitsprozess mit deinem Ziel zusammen – denk um, denk neu!
Du weißt, wohin du willst? Dann brich dein Ziel in kleinere Meilensteine herunter.
Setz einen Schritt nach dem anderen – und komm so deinem neuen Arbeitsleben Stück für Stück näher.
Genieß dein neues digitales Arbeitsleben. Freu dich über jede Veränderung.

Herzlichst, Diana

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Einmal im Monat schreibe ich über Digitalisierung, Veränderung und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Theorie und Praxis. Kein Spam, keine Hochglanzwerbung – nur echte Gedanken aus dem Alltag.